Tag der alten Haustierrassen

Zum klassischen Bauernhof gehörte früher auch immer die Viehhaltung dazu. Groß- und Kleintierhaltung trugen zur Ernährung und zum Einkommen der Hofbewohner bei. Die Volksdorfer Siedlungsgrundstücke waren seinerzeit so groß dimensioniert, dass die Gärten zur Selbstversorgung genutzt werden konnten. Auch hier spielt die Kleintierhaltung von Hühnern, Enten und Kaninchen eine wichtige Rolle. Am 17.11.2019 präsentiert das Museumsdorf Volksdorf von 11 bis 17 Uhr alte Haustierrassen, die teilweise schon in Vergessenheit geraten sind, weil sie von modernen Züchtungen verdrängt wurden. Ihre Daseinsberechtigung haben sie aber trotzdem noch immer. Vielfach waren sie robuster als die heutigen, auf Leistung gezüchteten Rassen und dienten sowohl der Produktion von tierischen Produkten, wie Eiern, wie auch als Fleischlieferant. Auf dem Museumsgelände leben einige wenige dieser von Aussterben bedrohten Tiere. Es werden aber auch noch viele weitere Rassen von externen Züchtern und Haltern hinzukommen, sodass ein sehr breites Spektrum von Tieren gezeigt werden kann. Präsentiert und fachkundig erklärt wird die Schau von Hardy Marienfeld, bekannt vom Arche Hof Bredland.
Für Kinder gibt es interessante Aktionen und interessierte Besucher haben die Möglichkeit themenbezogene, historische Fachliteratur zu erwerben.
Natürlich ist auch wieder Emmis Krämerladen geöffnet, Grill, Schänke und Kaffeestuuv sorgen für das leibliche Wohl.

 

Eintritt: Familien 9,50 Euro, Erwachsene 5 Euro, Schulkinder 1 Euro. Mitglieder haben gegen Vorlage ihrer Mitgliedskarte freien Eintritt.