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Der Verein

Erfahren Sie, wer hinter dem Museumsdorf steht: Nachfolgend finden Sie viele Informationen zum Verein „De Spieker“ und wie Sie das Museumsdorf durch Mitarbeit und Mitgliedschaft unterstützen können.

 

Ziele

Der Verein „DE SPIEKER, Verein für Heimatpflege und Heimatforschung in den hamburgischen Walddörfern e.V.“ mit seinen zurzeit über 2.000 Mitgliedern ist verantwortlich für den Erhalt, die Pflege und den Ausbau des unter Denkmalschutz stehenden Museumsdorfes Volksdorf. Die für den Betrieb erforderlichen Mittel werden fast ausschließlich aus Mitgliederbeiträgen, Spenden und Einnahmen aus Veranstaltungen aufgebracht. Erlöse aus Vermietung und Verpachtung fließen der Stiftung „Museumsdorf Volksdorf“ zu, die das Gelände und die darauf stehenden Häuser langfristig gepachtet hat und die für deren Erhalt zuständig ist.

Ziel des Vereins ist, das Museumsdorf als lebendiges Museum in historischem Ambiente weiter zu entwickeln und das Gelände der Öffentlichkeit frei zugänglich zur Verfügung zu stellen. Gezeigt werden soll das Leben und Arbeiten in den Hamburgischen Walddörfern aus der Zeit zwischen ca. 1850 und 1950.



Höhepunkt sind die mehrmals im Jahr stattfindenden Fest- und Thementage, an denen zu Themenschwerpunkten bäuerliche Lebensweisen sowie handwerkliche und landwirtschaftliche Arbeitstechniken gezeigt werden, um diese zu bewahren und erlebbar machen.

Neben den Gewerketagen stellen die Einzel- und Gruppenführungen sowie die museumspädagogische Arbeit mit Kindern und Schulklassen ein wichtiges Element der Vermittlung geschichtlicher und heimatkundlicher Lebens- und Arbeitsweisen dar.

Heimatkunde und Heimatpflege werden in Gesprächskreisen und Wandergruppen betrieben. Dabei spielt die Pflege und Förderung der plattdeutschen Sprache in einem vereinseigenen Kreis von Interessenten eine wesentliche Rolle.

Über aktuelle Tätigkeiten von Verein und Museumsdorf wird monatlich auf der Spieker-Seite“ des Heimat-Echos berichtet. Darüber hinaus erscheint einmal im Jahr das Spieker-Jahrbuch, das über die Vorgänge im Museumsdorf sowie über Geschichte und Geschichten aus Volksdorf berichtet.

 

Geschichte

Die Gründungsversammlung fand am 18. Dezember 1962 statt und der Verein wurde am 21. März 1963 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen. Bei Vereinsgründung war mit der Renovierung des Spiekerhus zur Altentagesstätte bereits begonnen worden. Durch die Einrichtung dieser sozialen Institution und die damit verbundene finanzielle Unterstützung gelang es, das Spiekerhus in seiner Substanz und äußeren Erscheinung zu erhalten. Außer der Ausgestaltung des Spiekerhus, dessen Diele als Versammlungs- und Ausstellungsraum genutzt werden sollte, war der Ausbau des Harderhofs und des zugehörigen, ehemaligen Instenhauses geplant. Auch die Umsetzung bzw. der Nachbau der alten Duvenstedter Schmiede und der Hummelsbüttler Grützmühle waren bereits Teil der Finanzierungs- und Bauplanung und wurden zwischen 1966 und 1976 verwirklicht. In den folgenden 25 Jahren ging es hauptsächlich darum, die Finanzierung dieser Projekte zu sichern, die Planungen umzusetzen und die Häuser ihrer neuen Bestimmung zuzuführen.

Einen Rückschlag gab es, als am 22. Februar 1967 der Harderhof, damals noch Bauhof des Ortsamtes, aufgrund von Brandstiftung fast völlig zerstört wurde. Zwei Jahre später konnte der Verein das neu aufgebaute Gebäude als „Bauernmuseum" eröffnen. Eine alte Durchfahrtsscheune aus dem Lauenburgischen Schnakenbek wurde 1973 vermessen, ab- und auf dem Museumsgelände unter Verwendung von Originalteilen wieder aufgebaut.

Als letztes großes Gebäude wurde die Rekonstruktion eines alten Volksdorfer Bauernhofes, ein Durchfahrthaus, errichtet und 1989 eingeweiht – der Wagnerhof. Die Spiekerlüüd befassten sich in dieser Zeit aber nicht nur mit baulichen Tätigkeiten: Das Gelände und die bereits bestehenden Gebäude wurden mit viel Engagement instand gehalten. Um ihrem heimatkundlichen Auftrag gerecht zu werden, boten die Aktiven Vortragsreihen, Ausstellungen und Exkursionen an, die regen Zuspruch erhielten. Auch die Pflege der plattdeutschen Sprache kam nicht zu kurz.

Etwa seit 2000 entwickelte der Verein das Konzept des „Lebendigen Museums“. Gewerketage und ähnliche Veranstaltungen wurden regelmäßig und mit wachsenden Besucherzahlen durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk wurde nun auf die Museumspädagogik gelegt, die anfangs mit Fördermitteln der Stadt finanziert wurde, später mehr und mehr in die Hände der ehrenamtlich arbeitenden Spiekerlüüd überging.

Die Existenz des Museumsdorfes wurde im Jahre 2003 jäh infrage gestellt, als die Stadt Hamburg jegliche finanzielle Förderung strich und gleichzeitig noch Rückzahlungsforderungen erhob. Mit großen Anstrengungen und mutigen Entscheidungen gelang es dem Verein, nicht nur den Ausfall zu kompensieren, sondern auch die notwendigen Renovierungen an den Gebäuden ins Auge zu fassen. Die Baumaßnahmen konnten nur auf der Grundlage einer langfristigen Bestandssicherung realisiert werden. Deshalb wurde 2007 die „Stiftung Museumsdorf Volksdorf“ gegründet. In ihr sind das Grundstück mit den der Stadt gehörenden Häusern und die Häuser, die Eigentum des Vereins waren, als Stiftungsvermögen zusammengefasst worden. Der Stiftungszweck und das in der Satzung des Vereins verankerte Ziel der Erhaltung des Museumsdorfes decken sich weitgehend.

Nun konnten die vielen ineinander greifenden Baumaßnahmen angegangen werden. Innerhalb von nur fünf Jahren erhielt das Museumsdorf ein ganz anderes Gesicht:
Das Spiekerhus wurde zurückgebaut, d. h. in seinen anzunehmenden Originalzustand versetzt.

Um weiterhin Einnahmen aus der Vermietung eines Veranstaltungsraumes zu erzielen, erhielt das Durchfahrthaus vorab einen repräsentativen Saal mit allen dafür nötigen Einrichtungen, für die Aufnahme von Exponaten wurde ein großer Unterstand hinter dem Harderhof errichtet. Des Weiteren wurde das Backhaus gebaut, um Schulklassen während der Umbauphase betreuen zu können.

Das Vereinsbüro, die Bibliothek und das Archiv - ursprünglich im Wohnteil der Schmiede untergebracht - haben Räumlichkeiten im Wohnteil des umgebauten Spiekerhus erhalten.

In den frei gewordenen Räumen im Erdgeschoss der Schmiede ist im Dezember 2012 „Emmis Krämerladen“ eröffnet worden.

So ist das Museumsdorf für die Zukunft gut aufgestellt und kann den Anspruch als „Lebendiges Museum“ durch die Ausgestaltung der Gebäude und vielen engagierten, ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erfüllen.

 

Vorstand

Jürgen Fischer
1. Vorsitzender

Vereinsführung, Aussenkontakte

Jahrgang 1943
berufliche Tätigkeit: Schulleiter (im Ruhestand)

Egbert Läufer
2. Vorsitzender
(Museumsleiter, Projekt "Arbeit für starke Pferde")

Jahrgang 1963
berufliche Tätigkeit: Angestellter der Stiftung Museumsdorf Volksdorf

Nicolai Hansen
Schatzmeister (Finanzen)

Jahrgang 1967
berufliche Tätigkeit: geschäftsführender Gesellschafter bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang Neuwerk
Beisitzer (Werbung, Bauernmärkte)

Jahrgang 1945
berufliche Tätigkeit: Projektentwickler und Projektleiter bei einem deutschen EDV-Hersteller (i. R.)

ERWEITERTER VORSTAND

Holger Braun
Beisitzer (Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit)

Jahrgang 1957
berufliche Tätigkeit: Einkauf und Materialwirtschaft bei einem mittelständischen Unternehmen in Hamburg

Angela Lehmkuhl
Beisitzerin (Themen- und Festtage, Materialverwaltung)

Jahrgang 1955
berufliche Tätigkeit: ehem. Versicherungskauffrau

 

Mitmachen!

Machen Sie mit, neue Mitarbeiter sind bei uns immer gerne gesehen!
Wir bieten in einem außergewöhnlichen Umfeld eine Vielzahl interessanter Betätigungsfelder. Ehrenamtlich sorgen die Mitarbeiter für die notwendige Pflege und Instandhaltung des Museums, führen Besuchergruppen, pflegen die Tiere und Gartenanlagen, organisieren die Durchführung von Veranstaltungen oder sind in der Verwaltung, im Archiv und der Bücherei tätig.

 

 

Haben Sie handwerkliches Geschick?

Für die Unterhaltung der Gebäude und des Geländes werden viele helfende Hände benötigt. Die Anlage muss gepflegt, Schäden repariert oder kleinere Objekte errichtet werden. Zusammen mit Ihrem Team sorgen Sie so für die Bewahrung des Museumsdorfes. Wir freuen uns über jeden neuen Helfer, lernen Sie den Reiz der Mitarbeit bei uns kennen!
Kontakt: orga@museumsdorf-volksdorf.de, Telefon: 040 / 603 90 98
oder kommen Sie Dienstagvormittag vorbei und sprechen Sie uns an.

 

Haben Sie pädagogische Fähigkeiten?

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Kompetenz bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen! Zu uns kommen jährlich weit über einhundert Schulklassen und Lerngruppen mit tausenden Kindern vom Kita-Alter bis zur gymnasialen Unterstufe. Unsere Museumspädagogik bietet auf die verschiedenen Altersgruppen abgestimmte Programme von der Zubereitung einfacher Speisen an der Herdstelle bis zur angewandten Physik mit anschaulich gemachten Hebelgesetzen.

Die Arbeit mit Kindern kann sehr beanspruchen, aber die Lernerfolge zu sehen ist ein tolles Erlebnis. Da in kleinen Gruppen gearbeitet wird, sind hier echte Teamplayer gefragt. Wenn Sie sagen „Ja, das ist mein Ding!“ und Sie einen Gegenpol zum Alltagstrott suchen und Sie Ihren Alltag mit interessanten Aufgaben ergänzen wollen, dann sind Sie bei uns richtig. Dabei kommt natürlich auch der Spaß nicht zu kurz, denn in einer Gemeinschaft motivierter Mitarbeiter macht es einfach Spaß dabei zu sein. Haben Sie Interesse?

Kontakt: orga@museumsdorf-volksdorf.de, Telefon: 040 / 603 90 98
oder kommen Sie einfach direkt vorbei und sprechen Sie uns an.



 

Mitgliedschaft und Spenden

Fast jeden Tag können Sie kostenlos die besondere Atmosphäre des Museumsdorfes inmitten des lebendigen Stadtteils Volksdorf erleben – und gegen geringen Eintritt an den Aktionstagen erfahren, wie das Museum lebendig wird: Der Verein "De Spieker e.V." erhält für all dies nur geringe öffentlichen Zuwendungen. Die nicht unerheblichen Betriebs- und Erhaltungskosten werden fast ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Einnahmen aus Veranstaltungen finanziert. Ein wesentlicher Faktor dabei ist, dass die Aufgaben überwiegend durch ehrenamtlich tätige Mitarbeiter wahrgenommen werden.

Mit einer Mitgliedschaft im Verein 'DE SPIEKER' e.V. sichern Sie durch Ihre Mitgliedsbeiträge nicht nur den Erhalt des Museumsdorfes, sondern unterstützen das Ziel eines lebendigen Museums in den hamburgischen Walddörfern.

Werden Sie daher gleich jetzt Mitglied des Vereins (Jahresbeitrag für Einzelmitglied nur 40,00€, Familien 55,00€, Jugendliche 5,00€)! Ihr Vorteil: Kostenloser Eintritt zu unseren Fest- und Gewerketagen. Laden Sie sich hier den Mitgliedsantrag runter – dann ausfüllen und uns zuschicken. (Download Mitgliedsantrag)

Wenn Sie sich für die Satzung des Vereins interessieren, können Sie sich diese hier downloaden. (Download Satzung)

Auch Spenden sind jederzeit willkommen! So können Sie uns beispielsweise bei der Durchführung unserer alltäglichen Aufgaben helfen oder unser museumspädagogisches Angebot unterstützen – auch zweckgebundene Spenden sind natürlich möglich. Sprechen Sie uns gerne an! Spendenbescheinigungen werden für Spenden ab 50,00€ ausgestellt, wenn uns die vollständige Anschrift des Spenders bekannt ist.

Spendenkonto des Vereins bei der Hamburger Sparkasse
IBAN: DE21 2005 0550 1217 1113 25, BIC: HASPDEHHXXX

Bedenken Sie, welches Kleinod den Stadtteil Volksdorf prägt und lebenswert macht. Dieses gilt es zu erhalten.